Ortsteil Thannhausen

Der Ort zählt ca. 170 Einwohner und wurde im Jahre 1977 als Golddorf bundesweit prämiert (Bundessieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden").

Es handelt sich um ein freundliches Dorf mit prächtigem Blumenschmuck. Es ist die Heimat des sagenumwobenen Minnesängers Tannhäuser.

Der Ort liegt am Fuße eines Höhenzuges (500 m), über den einst der Rätische Limes verlief. Wachturmreste finden sich auf dem Ritterner Espan (1 km).

Thannhausen wurde 1075 zum ersten mal erwähnt, als Bischof Gundekar II. eine Kirche dem Hl. Batholomäus weihte. Im Mittelalter um 1200 lebten die "Tannhäuser" auf unserer Burg am weißen Berg. Es stammte der Minnesänger "Siboto Tannhuser" aus diesem Geschlecht 1215 - 1265.

Die meisten Höfe in Thannhausen gehörten dem Deutschen Orden in Ellingen, einige der freien Reichsstadt Weißenburg. Im Jahr 1450 erhielten die Ritter von Absberg vom Bischoff Johann von Eichstätt das Patronatsrecht in Thannhausen. Nach dem Aussterben der Absberger im Jahr 1650 der Markgraf von Ansbach.

Am Ort ist eine gute Speisegaststätte zu finden. 1 Kinderspielplatz ist ebenfalls vorhanden.

Ausflüge zu den Fränkischen Seen sind von Thannhausen aus sowohl zu Fuß, mit dem Fahrrad und nicht zuletzt mit dem Pkw leicht möglich.

 

Daten & Fakten:

182 Einwohner